Landwirtschaftsbetriebe gehören irgendwie auch zu den Gewerbebetrieben. Schließlich produzieren sie Rohstoffe oder verarbeiten sie auch selbst bis zu einem gewissen Grad weiter, um diese Rohstoffe und Produkte dann an die Lebensmittelindustrie zu verkaufen. Wenn ein Landwirt auf seinem Hof auch einen Hofladen eröffnet, dürfte dieser für sich betrachtet per Definition zum Einzelhandel gehören. Dass in Hofläden auch Kassen genutzt werden, ist klar. Schließlich müssen die Verkäufe registriert und aufsummiert werden. Auch eine tägliche Abrechnung der Umsätze ist nötig, damit Einnahmen und Ausgaben des gesamten Betriebes betriebswirtschaftlich verarbeitet werden können. Auch Landwirte sind schließlich wirtschaftlich arbeitende Unternehmen. Allerdings kann es für einen Hofladen ausreichen, wenn hier eine Registrierkasse im Einsatz ist. Denn je kleiner die Ladenfläche ist und die Produktpalette auch nicht so umfangreich ist genügt es, mit Registrierkassen zu arbeiten. Allerdings kann auch der Einsatz eines Kassensystems in einem Hofladen auf Bauernhöfen Sinn machen. Zum Beispiel müssen nicht nur Waren aus der eigenen Produktion zum Verkauf angeboten werden. Viele Landwirte haben sich zusammengeschlossen oder nutzen einzeln für sich das Angebot von landwirtschaftlichen Zusammenschlüssen, dort noch weitere landwirtschaftliche Produkte zu erwerben, die das Angebot des eigenen Hofladens erweitern oder vervollständigen. Die leistungsstarke Kassensoftware von Kassensystemen kann da hilfreich sein, um die Angebotspalette aktuell zu halten, Warenbewegungen zu dokumentieren oder auch Bestellungen an Lieferanten zu erstellen. Bestellungen können mit der Kassensoftware online übermittelt oder ausgedruckt und auf dem Postweg oder per Fax verschickt werden. Kassensysteme sind also auch in der Landwirtschaft durchaus sinnvoll einzusetzen. Schließlich kann eine solche Kasse nicht nur alle Vorgänge im Hofladen verwalten. Mit der Kassensoftware können auch viele Verwaltungsaufgaben aus anderen Bereichen des Landwirtschaftsbetriebes unterstützt, erleichtert oder sogar übernommen werden. Somit ist es möglich, dass neben einer Kasse für den Laden nicht noch zusätzlich ein Computersystem mit einer landwirtschaftlichen Software genutzt werden muss. Kassensysteme und auch Netzwerkkassen, die durchaus auch in der Landwirtschaft eingesetzt werden können, sind quasi Kasse zur Abrechnung der Einnahmen im Laden und PC-Arbeitsplatz für alle anderen Verwaltungsaufgaben im Betrieb in einem Gerät. Das spart möglicherweise Anschaffungskosten, bestimmt aber werden Energiekosten eingespart. Schließlich entfällt der Stromverbrauch eines Gerätes. Was bei Kassensystemen, egal in welcher Branche, von Vorteil ist, ist beispielsweise die Erfassung der gesamten Produktpalette in einer Datenbank über die Kassensoftware. Diese Liste kann dann entweder mit einer Tastatur oder via TouchScreen auf einen Bildschirm aufgerufen werden. Zusätzlich können hier Einzelpreise (Stückpreise, Gewichtspreise oder anders definierte Mengenpreise) den einzelnen Artikeln zugeordnet werden. So kann über die Registrierung beim Verkauf jedem Artikel gleich der jeweilige Einzelpreis zugewiesen und mit der Mengenangabe (Stück oder Gewicht) in den jeweiligen Gesamtpreis des Artikels umgerechnet werden. Die Produktliste eines Hofladens erstreckt sich von regionalen, saisonalen und frischen Obst- und Gemüsesorten über (Bio-) Fleisch, Eier und Milchprodukte bis hin zu Geschenkartikeln aus der Landwirtschaft und Landfrauen-Kochbüchern. Auch weiterverarbeitete Produkte aus (auch eigener) landwirtschaftlicher Produktion wie Liköre, Marmeladen und andere Brotbeläge wir Wurst und Käse sind sehr häufig in Hofläden zu finden.
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